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Geschichte des Dorfes |
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500 – 800 n. C. Ältere mittelalterliche Rodungsperiode, in der
wahrscheinlich Hahndorf angelegt wurde (abzuleiten
aus der Form des Ortsnamens) 1117
Subdiakon
Petrus (= von Stapelen?) gründet das Kloster Riechenberg und belehnt es mit Land aus seinem
Dorf 1129
(17.
Juni) Erste urkundliche Erwähnung ( duos mansos in hanenthorp“) 1131 (07. Februar) Eine Urkunde bestätigt den
Riechenberger Stiftsherren in Hahndorf „in hanenthorp
duos mansos“ 1133 (05. November) Bischof Bernhard von
Hildesheim weiht die vom Riechenberger Propst Gerhard
erbaute Kirche in Hahndorf, verleiht ihr das Recht der Taufe und des
Begräbnisses und vermittelt die Loslösung aus dem Parochialverband Haringen 1150
Bischof
Bernhard schenkt dem Chorherrenstift den Zehnten in Hahndorf 1151 Urkundliche Erwähnung des Stapelhofes an einer alten Straßenkreuzung> zwischen Jerstedt und Hahndorf 1167
Das
Goslarer Petersstift wird als Grundbesitzer (2 Hufen) in Hahndorf erwähnt 1190
Propst
Rudolf von Riechenberg erhält von dem Conserven Christian eine Hufe in Hahndorf geschenkt 1256
Schreibweise
des Ortsnamens „H a n d o r f f“ 1266
(25.
Juli) Die Ritter Dietrich und Johann
von Piscina (von dem Dike) verkaufen 7 Hufen Land in
Ebelingerode dem Kloster Walkenried 1273
Die
Brüder Heinrich und Dietrich von Piscina genehmigen den Verkauf von 1266 1273
Das
Spital Großes Heiliges Kreuz an der Königsbrücke in Goslar erwirbt den Zehnten von Ebelingerode 1273
(5.
August) Bischof Heinrich gestattet der Stiftung an der pons regis die Rodung einer Hufe in
Ebelingerode 1304
Bischof
Siegfried II. übergibt dem Kloster Riechenberg den Zehnten Von 11/2 Hufen Land am
„Gretek“ (=Gräbicht) 1312/1314 Die Grafen von Schladen verkaufen altes Eigengut in
Hahndorf (drei Hufen) 1314
Das
Kloster Walkenried tritt als Grundherr in Hahndorf auf 1317
Riechenberg
kauft von dem Goslarer Bürger Konrad von Bielstein 1 Hufe in Hahndorf 1340 Schreibweise des Ortsnamens H a n e n d o r p e 1347 Schreibweise des Ortsnamens H a n d o r p e 1356
In
einer Niederdeutsch abgefassten Urkunde wird namentlich ein Hahndorfer Pfarrer
erwähnt (Jan, perner to Handorpe) 1376
Die
Kirche zu Hahndorf ist baufällig; Bischof Bertram von Lübeck verspricht denen einen Ablass, die am
St.Kilianstag die Kirche besuchen und einen Beitrag zum Kirchenneubau
geben 1461 Riechenberg erwirbt im Tausch die 2 Hufen Land des Goslarer Petersbergstiftes in Hahndorf 1464 Die Schwicheldtsche Fehde führte zu Verwüstungen der Vernichtung einiger Riechenberger Meierhöfe> 1468
Der Rat der Stadt Goslar bestellt einen neuen Wartmann „uppe der hoenwarde“ nach 1470 Ebelingerode scheint von seinen Bewohnern verlassen worden zu sein> 1519 Die Hildesheimer Stiftsfehde dauert bis 1523> 1523 Hahndorf wird braunschweigisch und wird zeitweilig in die> Streitigkeiten zwischen der
Stadt Goslar und dem Welfenherzog Heinrich d.J. (1528-1552)
verwickelt 1541 „Montag nach Dorothee virginis (26. 06., ?) sein des Braunschweigisch> angehörige in thurm die hohenwart
geheißen...“ 1542 Erste urkundlich bekannte Kirchenvisitation „Ha(e)ndorf gehört auch ins> Closter
Reiffenberg (=Riechenberg) 1543 Beschreibung der Grenze des „kleinen snits“ zwischen Goslar und> Hahndorf, die Weidegerechtsame
betreffend 1546/1547 Schmalkaldischer Krieg> 1548 Das Liebenburger Erbregister wird angelegt; danach gibt es in Hahndorf 5 Ackerleute und 4 Kotsassen 1549
Abt
Johannes von Walkenried verpfändet dem Rat der Stadt Goslar unter anderem die
Liegenschaften in Ebelingerode sowie freie Äcker in Hahndorf 1552 Besehung des „snits“ 1562
Die
Forst an und auf den Vierbergen werden als „Gehölz des Klosters Ebelingerode“ aufgeführt 1568
Herzog Julius wird Nachfolger seines Vaters Heinrich d.J. in Braunschweig-Wolfenbüttel und führt die
Reformation durch
1571
Kirchenvisitation: „Hie wohnen 9 Mann und die gehörigen dem
Kloster (Riechenberg) mit aller Zubehöringe“ 1579
(16.
Mai) Prior Liberius Hirsch verkauft die 1549 verpfändeten Liegenschaften an die Stadt Goslar 1593
Herzog
Heinrich Julius zieht das Kloster Walkenried mit all seinen Besitzungen nach dem
Aussterben der Schutzvögte, der Grafen von Hohnstein, als erledigtes Lehen ein Seit 1595 Die Beamten des Herzogs treiben die Abgaben aus dem Walkenried’schen Nachlass ein 1598
Die
Stadt Goslar reicht in der Sache „Nutzung der Vierberge-Forst“ eine Klage
beim Reichskammergericht ein 1612
(25.
April) Dietrich Elling, Förster in den Vierbergen, berichtet über das unberechtigte Hauen von Holz
durch Curdt Immenrodt in Hahndorf 1622
(2.
Juli) Beisetzung des Knechts Piob Hans, bei Christoph Boten dienen, der am Sonntag zuvor von
drei Soldaten im Krug überfallen und erstochen wurde 1625
(Oktober/Dezember)
Wallenstein’sche Truppen fallen in das nördliche Harzvorland ein: Kirchenbrechen in Hahndorf, Tiele Tacken Pferde weggenommen und dreimal über
den Balken gehängt 1626 (27. August) Schlacht bei Lutter am Barenberge 1647
In Braunschweigischen Landen wird durch Herzog August
(1635-1666) die allgemeine Schulpflicht eingeführt 1650
Grenzbeschreibung
„ ...bis an die hogewarte, Thurmb über Handorff.. „ 1664
Kopfsteuerbeschreibung
des Hochstiftes Hildesheim, Hahndorf hat 81 Einwohner, davon 5 Halbspänner, 5 Köter, 2 Häuslinge, 4 Knechtsfrauen, 3 Altenteiler, 2 Hirten,
6 weitere Einwohner 1664
Einer
der im Dorfe wohnenden Häuslinge ist der Schneider und Lehrer Peter Keck 1667
„
...ist der neue Altar in Hahndorf gemachet, welcher Sander Fricken (Krugwirt und Brinksitzer),
welcher in der Kirche begraben liegt, zu machen befohlen.“ 1679
Die Gemeinde erhält für die gesprungene eine
neue Glocke für 25 Rth. 25 Mgr., Gewicht: 112 kg, Meister Nicolaus Greve zu Goslar 1686
Matthias Keck wird
Schuldiener, ist Küster und betreibt das Schneiderhandwerk (bis 1729, 73 Jahre alt) 1686 Karte mit „Handörfer Gericht“ 1775
Bischof Friedrich
Wilhelm erlässt eine für das Fürstbistum Hildesheim gültige revidierte Feuerordnung, die auch für Hahndorf im Amt Liebenburg gilt 1794
Der Ackermann Andrea Bothe erbaut zusammen mit seiner Ehefrau Maria Philippina Müllern das Haus Nordwinkel 13/14 (die Hofstelle wird 1908 ‚vereinzelt‘) 1801 Ein Feuervisitationsprotokoll weist für Hahndorf 25 Feuerstätten aus 1802
Ende der Zugehörigkeit
Hahndorfs zum geistliche Fürstbistum Hildesheim 1803
Die Hahndorfer Bauernhöfe werden aus dem
Abhängigkeitsverhältnis zum Klostergut Riechenberg gelöst 1807
Hahndorf gehört zum Oker-Departement im
Königreich Westfalen 1813 Ende der französischen Herrschaft 1815
Der Wiener Kongress schlägt das alte Fürstbistum Hildesheim dem Königreich Hannover zu 1815 Der Paterhof als einstiges Vorwerk des Klosters Riechenberg umfasst 53 Morgen Acker- und Gartenland sowie 71 Morgen Wiesen und Weiden 1817 Die lutherischen Gemeinden im gewesenen Hochstift Hildesheim kommen zur Hannoverschen Landeskirche 1818
(01.
September) Der Magistrat der Stadt Goslar berichtet der Königlichen
Provinzialregierung in Hannover über die Grenze gegen Das Amt Liebenburg „ die Handorfsche Warte – die hohe Warte ..“ 1821 Hahndorf hat 312 Einwohner 1822
Am
6. November wird der Vertrag über den Erwerb eines Grundstückes Durch den Uhrmacher Anton
Bartels am Stadtweg zum Bau eines eines Hauses im Krug unterschrieben 1825
An
der katholischen Volkssschule unterrichtet Lehrer Strube 30 bis 40 Kinder 1826
Pastor
Friedrich Falke aus Grauhof berichtet über die Schulverhältnisse 1827
Für
die Katholiken („ein äußerst schlechtes Schullocal“), angemietet, weil das vormalige auf dem
Paterhof in den Jahren 1802 – 1806 von der
Preußischen Regierung „wegen angeblicher Feuersgefahr“ abgebrochen worden war 1828
Das
Schul- und Küsterhaus wird vom Zimmermann Helbig gegenüber der Kirche errichtet, das
Land hat der benachbarte Bauermeister Himstedt zur Verfügung gestellt,
es erfährt 1889 einen Anbau, in dembis 1968 Unterricht erteilt wird 1842 Hahndorf besitzt 42 Wohngebäude 1843
Der Kirchhof als Begräbnisstätte an der Nord- und Ostseite
wird nicht benutzt; am Wege nach Immenrode ist eine Fläche erworben worden 1843 (14. März) In einem Rezess bilden 5
Halbspänner, 4 Kotsassen und 5 Brinksitzer die Gemeindeschäferei 1844 An der Kirche werden Umbauarbeiten abgeschlossen Karte der Feldmark der Stadt Goslar“...nach Hahndorf....“ 1845 Orgelbauer Lindrum aus Goslar baut für
die Hahndorfer Kirche eine
neue Orgel, sie
wird Ostern eingeweiht 1848
Der
Ort besitzt 42 Wohngebäude und hat 380 Einwohner 1855
Verkoppelung
des Ackerlandes 1859
Heinrich
Miehe erhält über den Ortsvorsteher Andreas Bielstein von Seinem Sohn Andreas aus „Nelson
in Neu Zealand“ einen auf 48 Pfund Sterling
ausgestellten Wechsel; Kaufmann Jacobi aus Salzgitter zahlt 318 Taler
und 12 Silbergroschen dafür 1866
Das
Königreich Hannover fällt als Provinz an Preußen 1872
Die
Eisenbahnverbindungen von Vienenburg über Grauhof nach Langelsheim und Neuekrug
bzw. Hildesheim werden gebaut 1875
(6.
Januar) Der Deutsche Reichstag verabschiedet ein Personenstandsgesetz, das am
1. Januar 1876 in Kraft tritt; erster Standesbeamter Hahndorfs ist
Andreas Bielstein, der auch zugleich Bauermeister
(=Bürgermeister) ist 1875
Sauerbrunnen
Grauhof 1877 Eisenerzgrube „Georg Friedrich“ 1879
(05.
Dezember) Abschluss eines Rezesses über die Verkoppelung 1883
Die
Eisenbahnverbindung von Goslar nach Grauhof wird hergestellt 1884
Der
aus Atzenhausen nach Hahndorf gekommene Lehrer gründet den Männergesangverein 1885
Der
Ort zählt 348 Einwohner (285 lutherisch, 63 katholisch; 84 Haushaltungen) in 44
Wohnhäusern: 4 Halbspänner, 3 Kothöfe, 12 Brinksitzer, 19 Anbauer,
1 Armenhaus, 44 Inquilinen (= zur Miete wohnend) 1890
(20.
Januar) Die Gemeindeversammlung nimmt das Ortsverfassungsstatut für
die Landgemeinde Hahndorf an 1894
Die
Freiwillige Feuerwehr wird gegründet 1895
Franz
Haarnagel wird Gemeindevorsteher 1900
In
Hahndorf sind 69 Gebäude vorhanden 1900
(16.
April) Karl Gerbes übernimmt 30-jährig die Lehrerstelle in Hahndorf, mit der der
Küster-, Organisten- und Lektorendienst verbunden ist; 1911 wird Karl Gerbes
Gemeinderechnungsführer, von 1919 –1922 ist er
Gemeindevorsteher und Standesbeamter. Karl Gerbes geht zum 1.
Oktober 1928 vor Erreichen der Altersgrenze in den
Ruhestand und stirbt 1949 in Goslar 1905
Der
RC Germania Hahndorf wird gegründet 1906
(01.
Februar) Im Mitgliederverzeichnis des sozialdemokratischen Kreisvereins für den
13. Hannoverschen Reichstagswahlkreis wirdaus Hahndorf der Heizer
Wilhelm Wittig genannt 1906 Die Schülerzahl der Hahndorfer Volksschule ist auf über 120 gestiegen 1908 Der Bau einer 2. Schule und die Anstellung
des 2. Lehrers werden beschlossen 1907 Der Gutsbezirk
Grauhof und die Gemeinde Hahndorf bilden – durch Gesetz dazu verpflichtet – einen Gesamt-Schulverband
1910
Zum
1. April wird die 2. Lehrerstelle mit Robert Bähren erstmals, zunächst kommissarisch,
besetzt 1911
Der
Sommer ist sehr trocken, die Quelle am Kuhlager ist nicht ergiebig genug, im Dorf wird ein
Tiefbrunnen (12 Meter) gebohrt 1912
Hahndorf
erhält Anschluss an die Stromversorgungsleitungen, der Ort erhält die erste
Straßenbeleuchtung 1914
In den zurückliegenden 1 ½ Jahrzehnten sind 25 neue Wohngebäude erstellt worden 1918
(November)
In Hahndorf ist ein Arbeiter- und Soldatenrat eingerichtet. sein Vorsitzender ist der
Zimmermann Heinrich Wittig 1919
(30.
August) der 49-jährige Lehrer und Kantor Karl Gerbes löst löst Franz Haarnagel als
Gemeindevorsteher ab; er ist zugleich Standesbeamter und Vorsteher
des Gesamt-Schulverbandes Hahndorf-Grauhof 1919 Zum 1. Oktober wird die fachliche
Schulaufsicht eingeführt, die örtliche Schulaufsicht
obliegt nicht mehr dem Ortsgeistlichen 1920 Fußballbegeisterte junge Männer gründen
den SV Hahndorf 1924
Durch
Verfügung des Unterrichtsministers wird zum 1. Mai die katholische Volksschule
aufgelöst; die katholische Schule auf dem Gut Grauhof besteht bis 1937 1925
(Januar)
Auf dem Gebiet des „Grauhöfer Feldes“ der KlosterkammerGrauhof und dem „Jürgenfeld“, einem sumpfwaldartigen Gelände,findet eine erste Begehung
statt, um die Eignung als Rollfeld für einen zivilen Flughafen
festzustellen 1926
Eine
Interessengemeinschaft verwirklicht eine zentrale Wasser-Versorgungsanlage (Die Interessengemeinschaft löst sich erst 1954 auf) 1927
Am
1. April kommen die Gutsbezirke Riechenberg und Grauhof zur Stadt Goslar 1928
Am
16. Juni landet auf dem Flugplatz Goslar zum ersten Mal offiziell ein Postflugzeug. Seit 1931 ist Goslar Notlandeplatz für die internationale Flugroute
Berlin-Hannover-Amsterdam sowie Berlin-Köln-Paris 1929
Am
Südhees, auf halbem Wege zwischen Hahndorf und Jerstedt, wird an der Kreisstraße 1 ein
Spielplatz für die Fußballer des SV Hahndorf eingerichtet 1935
Mit
einer Weisung „geheim“ vom 29. Juni schließt das Luftamt Hannover mit sofortiger
Wirkung den Flughafen Goslar für jeglichen zivilen Flugbetrieb 1936
Die
Eisenerzgrube „Morgenstern“ zwischen Klein Döhren und Hahndorf nimmt ihren Betrieb
auf 1937
Nach
2 ½ Jahren Bauzeit ist der militärische Fliegerhorst Goslar mit seinen 85 Gebäuden
fertiggestellt; am Mittwoch, den 10. März treffen die ersten
Luftwaffensoldaten ein 1937/1938 Auf dem „Gräbicht“ wird auf der Klosterkammer
enteignetem Land Land aus mit der
Reichsbahn angelieferten Fertigteilen das aus Baracken bestehende Ausbildungslager für
motorisierte Einheiten der Waffen-SS errichtet; zu den Arbeiten (Fundamente,
Holz) werden zwei Hahndorfer Firmen herangezogen (Maibaum und
Miehe), später arbeiten einige HahndorferInnen in den
Wirtschaftsbereichen und Büros 1939 Zu Beginn des Krieges waren in Hahndorf
655 Personen gemeldet; sie wohnten in 111 Häusern
unterschiedlicher Ausstattung 1941 Die Vierberge-Forst hört auf, Besitz des
Braunschweiger Staates inner-halb preußischen Hoheitsgebietes zu sein 1941 Durch die Gebietsreform im Zusammenhang
mit der Gründung der Reichswerke Hermann Göring im
Salzgittergebiet kommt Hahndorf mit dem Landkreis Goslar
zum Land Braunschweig 1942 Die Kirchengemeinde Hahndorf kommt wieder
zur Braunschweigischen Landeskirche 1943 Kriegsbedingt sind in Hahndorf 1213
Menschen polizeilich gemeldet 1945
April)
Bürgermeister Emil Jänecke verhindert durch mutiges Auftreten, dass die „Werwölfe“ Hahndorf
gegen herannahende Truppen verteidigen 1945
(Samstag,
7. April) die letzte Ausgabe der Goslarschen Zeitung vor dem Zusammenbruch erscheint 1945
(Montag,
9. April) Amerikanische Truppen, vom Hees her kommend, „erobern“ Hahndorf 1946
Das
erste nach dem Krieg erbaute Haus wird fertig und bezogen; der Bauherr hatte sich eine neue
Bleibe schaffen müssen, weil sein Haus am Stadtweg
Kommandantur der Besatzungsmacht wurde 1946
Am
15. September finden die ersten Gemeinderatswahlen nach dem Krieg statt (Sitzverteilung: SPD
8, KPD 1, Unabhängige 2) 1947
Ende
des Bestehens des Landes Braunschweig 1948
(April
und Juni) Beschlüsse des Gemeinderates über ein Wappen 1948 08. November) Der
Entnazifizierungsbescheid über den im Mai 1945 abgesetzten ehemaligen
Bürgermeister Emil Jänecke wird veröffentlicht (Kategorie IV) 1949
(Mai)
Der niedersächsische Innenminister genehmigt das Wappen 1950
Im
Sommer fährt auf der Strecke Vienenburg-Grauhof der letzte Güterzug, die Strecke wird
bis 1954 „zurückgebaut“ 1949/1950 Bau einer zentralen Wasserversorgungsanlage, in den
Folgejahren: Vollkanalisation mit Kläranlage 1950 Hahndorf hat 1436 Einwohner: 685 männlich 751 weiblich 389 Heimatvertriebene 80 Zugewanderte 1042 evangelisch 350
katholisch 1951
Deutsche
Dienststellen übernehmen von der IRO die Verwaltung des Lagers Hahndorf, das nach
dem Kriege für Staatenlose und ehemalige Fremdarbeiter, insbesondere
aus dem osteuropäischen und baltischen Raum, aber auch für
gesellschaftlich randständig gewordene Familien eingerichtet worden war,
zugleich als Zentrallager für diesen Personenkreis aus dem
damaligen Landkreis Goslar 1951 Bildung einer Feldmarkinteressentenschaft,
Trennung von der politischen Gemeinde 1952 Im Lager Hahndorf (ehem.
SS-Ausbildungslager) auf dem Gräbicht richten zwei junge Lehrer
eine Schule für die Kinder der dort wohnenden DP’s ein; gleich
nach dem Kriege hatte eine polnische Lehrerin sich bemüht, die im
Lager lebenden Kinder zu unterrichten; Die Lagerschule wird
aufgelöst, als die neue Schule am Wiesenweg fertiggestellt ist 1953 Am 23. Oktober wird das erste Richtfest in
der sogenannten Kleinsthofsiedlung gefeiert 1954 Das Stanz- und Emaillierwerk Adolf
Lamprecht & Co. siedelt sich auf dem Gelände des ehemaligen Wehrmachtsgerätelagers
an 1955 Ausbau des Feldweges über den Gräbicht
nach Goslar 1954
Die
ersten Häuser in der Kleinsthofsiedlung werden bezogen 1954
(23.
Mai) Landesbischof Erdmann weiht die beiden neuen Glocken Peter (120 kg) und Paul (150
kg) die in Heidelberg gegossen wurden, ein. Sie werden vom Kirchenvorsteher Willi Cassebaum mit einem
Pferdegespann vom Bahnhof Grauhof abgeholt 1955
Hahndorf
erreicht eine Einwohnerzahl von 1577, die in den nächsten Jahren absinkt 1955 Hahndorf wird von der Bahnbuslinie
Goslar-Heißum bedient 1957/1959 Die Wohnbaugesellschaft des Landkreises baut am
Stadtweg und am Weißen Weg 1958
Im
Juni wird der erste Spatenstich für die Kanalisation getan, das Dorf wird zur „Baustelle“ 1959
Ende
September wird auf dem Flurstück „In den Schlagäckern“ östlich des Weges nach Klein Döhren
mit einer Tiefbohrung auf Erdöl und Erdgas nach vorangegangenen
geophysikalischen Messungen begonnen 1960
Ende
Januar erreicht die Tiefbohrung 2 450 Meter, ohne auf Erdöl oder Erdgas zu stoßen, das
Bohrgerät wird abgebaut 1961
Ausbau
des Grubenwegs bis zum Bauernholz sowie des Steinkuhlenwegs bis zum
Waldrand 1962
Am
22. September wird der Schulneubau am Wiesenweg übergeben 1963
Wegen
Unrentabilität muss der Betrieb auf der Grube Morgenstern eingestellt werden 1963/1964 Das Neubaugebiet „Brieger Weg“ (=heute Wiesenweg)
entsteht 1966
Die
Kreisstraße 1 führt zukünftig über den Paterhof und nicht mehr durch das Dorf an der Kirche
vorbei 1968 Ausbau des Weges längs des Sülbaches vom
Weißen Weg bis fast zur Dörntener Gemarkungsagrenze 1968 Gemeindeverbindungsweg nach Klein Döhren (=
Weißer Weg) wird ausgebaut und zur Kreisstraße 32 aufgestockt; erste „Ausbauarbeiten“
hatten an diesen Wege bereits 1938 durch den Arbeitsdienst stattgefunden 1968/1970 Die Baugebiete „Überdem Stadtweg“ und „Im
Kirchenholze“ werden mit 1970 Ausbau des Gemeindeverbindungsweges nach
Immenrode und Ausweisung als Kreisstraße 33 1970 Mit 700 Gästen wird am 31. Oktober die
Mehrzweckhalle am Wiesenweg in Anwesenheit des Niedersächsischen Sozialministers KurtPartsch eingewöhnt und an die
Hahndorfer übergeben (85. Dorfgemeinschafsthaus in
Niedersachsen) 1971
Am
14. Mai treffen sich 22drei- und vierjährige Mädchen und Jungen in der Mehrzweckhalle zum
ersten Kinderspielkreis-Nachmittag Hahndorfs (Träger: Gemeinde,
später AWO-KV) 1971
Im
Tagebau der ehemaligen Grube Morgenstern bricht ein Großfeuer aus, die Rauchentwicklung
der brennenden Chemikalienfässer kann nur mit 500m³ Erde erstickt
werden 1972
Der
neue Hochbehälter auf dem Försterberg wird in Betrieb genommen 1972 (30. Juni) Die Selbständigkeit des Dorfes
Hahndorf hört auf, ab 1.
Juli
1972 gehört der Ort als Stadtteil zu Goslar; Einwohner: 1297 1972 Nach der Eingemeindung ist die Hahndorfer
Schule nur noch Grundschule (1. – 4. Klasse) 1972
Die Orgel von 1865 wird durch eine neue
ersetzt (Einmanualig, acht Register, 564 Pfeifen), geschaffen
von Orgelbaumeister Hans-Heinz Blöß aus Goslar-Oker (Einweihung: 5. November) 1972 30 Personen gründen den
Fremdenverkehrsverein, der sich seit der Jahreshauptversammlung 1985 Fremdenverkehrs- und Heimatverein nennt 1973
Die ehemalige Grube Morgenstern wird zentrale
Mülldeponie des Landkreises als Rottedeponie
mit einem zeitlichen Aufnahmevermögen von 15 – 20 Jahren 1974
Zu
Pfingsten wird der Sportplatz an der Mehrzweckhalle mit seinen Nebenanlagen in Gebrauch
genommen 1975
Am
13, Oktober nimmt die Vorschulklasse mit 28 Fünfjährigen und einer Lehrerin ihre Arbeit
auf (heute Kindergarten) 1977 Nordharzer Kraftwerke (Harz-Energie) verlegen eine Erdgashochdruckleitung von der Erdgasübernahmestelle über das Gewerbegebiet
Baßgeige IV bis in das Neubaugebiet an der Hahndorfer Landwehr 1980
Die
evangelische St. Kiliansgemeinde übernimmt Anfang Dezember mit Einem Tag der offenen Tür
die frühere katholische Schule das ehemalige Gemeindebüro am Mittelring
als Gemeindehaus 1980
Am
31. Dezember sind in Hahndorf 1664 Einwohner gemeldet, in den Folgejahren werden die Zahlen
für die Stadtteile nicht mehr separat ausgewiesen 1981
Mit
Wirkung vom 1. März richtet das Landeskirchenamt eine selbständige Pfarrstelle
ein; erster Amtsinhaber ist Helmut Stammberger, der am 1. Mai seinen Dienst
aufnimmt 1982
(20.
September) Die neu errichtete Zweigstelle der Stadtsparkasse an der Stelle des einstigen
Hirten-/Armenhaus öffnet erstmals ihre Schalter 1983
850-Jahr-Feier
für die Kirche, diese und die Gemeinde nennen sich wieder St. Kilian, eine
Festschrift erscheint 1986
Zum
1. Februar wird an der Hahndorfer Grundschule die Fünftagewoche eingeführt 1986
Vom
20. Bis 24. September feiert die Grundschule Hahndorf ein doppeltes Jubiläum: „300
Jahre Schulgeschichte Hahndorf“ und „25 Jahre Schule am
Wiesenweg“; aus diesem Anlass erscheint auf Initiative des
Schulelternrates eine von Wolfgang Janz verfasste Schul-Chronik 1987
(1.
April) Nach jahrelangen Verhandlungen um Konzessionen: Die Stadtwerke Goslar fahren
mit der Linie D den Stadtteil Hahndorf an 1992
Manfred
Stoewenau, der letzte Bürgermeister der einst selbständigenen Gemeinde Hahndorf stirbt
Anfang des Jahres 63-jährig an Krebs 1993
Zum
31. März wird die zentrale Mülldeponie Morgenstern als Hausmülldeponie geschlossen 1993 Auf Intervention des Hahndorfer
Kreistagsabgeordeten Wolfgang Janz bleibt das Osterfeuer an der
Steinkuhle als Brauchtum erhalten (Brenngut: Nur Baum- und
Strauchschnitt bei eingeschränkter Anlieferungsmöglichkeit) 1993 Im Bereich der einstigen Kleinsthofsiedlung
kommt es zu intensiver Bautätigkeit; der Weg am
Westrand zum Grauhöfer Holz erhält die Bezeichnung „Am Weinberg“ April 1993 „Im großen Winkel“, östlich des Betriebsgeländes der
Firma ALAPE, entsteht auf einer Grünbrache eine Streuobstwiese April 1993 Die Kirchengemeinde St. Kilian verhandelt erneut mit
der Stadt wegen eines angemessenen Aussegnungsraumes; auf dem
kirchengemeide-eigenen Friedhof an der Försterbergstraße Mai 1993 Auf dem Dach der Stadtbus-Wartehalle an der
„Eiche“ werden Sonnenkollektoren angebracht Mai 1993 Eine Bürgerinitiative überreicht dem 1.Bürgermeister Dr. Otmar Hesse 424 Unterschriften gegen einen
Golfplatz in der nördlichen Hahndorfer Feldmark Mai 1993 Der erste Dienstabend der neugegründeten
Jugendfeuerwehr Hahndorf findet statt Juni 1993 Für die Grundschüler aus der Kleinsthofsiedlung
wird eine Busanbindung gefordert Juli 1993 Am Kindergarten (ehem. Vorklasse) entsteht
durch Initiative der Väter ein neues Klettergerüst August 1993 356 Unterschriften gegen Entlassung des Försterbergs
aus dem Landschaftsschutz zugunsten einesAktivspielplatzes Oktober 1993 Erinnerung an das 1. Richtfest in der Kleinsthofsiedlung
vor 40 Jahren November 1993
In Hahndorf wird die Spar- und Darlehenskasse an der Jerstedter Straße überfallen November 1993
Die einstige Kleine Kneipe wird als „Jägerstübchen“ eröffnet
1994 Hahndorf hat 1460
Einwohner Februar 1994 In der St. Kiliansgemeinde finden Wahlen zum
Kirchenvorstand statt April 1994 Harz und Harzvorland werden von Hochwassern
heimgesucht April 1994 Der Gesangverein Hahndorf feiert mit einem
Sonntagskonzert seinen 110. Geburtstag Juni 1994 Die Ortsfeuerwehr Hahndorf feiert ihr
100-jähriges Bestehen Juni 1994 Die Firma ALAPE erwirbt das neue
ISDN-Telekommunikationssystem Hahndorf beteiligt sich zum
wiederholten Male am Kreiswettbewerb „Unser Dorf soll
schöner werden“ und belegt unter 13 Teilnehmern den 5. Platz Juli 1994 Bei der Ortsfeuerwehr übernimmt Michael Martin
von Adolf Netuschil das Kommando Das Landgasthaus „Zur Eiche“
erhält einen neuen Anstrich Der Sommer ist durch wochenlange
Trockenheit gekennzeichnet September 1994
Hahndorf wird „umgepolt“. Neuer Stromversorger werden die Nordharzer Kraftwerke (NKW)
anstelle der ÜZH (Überlandzentrale Helmstedt) sein, überall im Dorf
wird gebuddelt Die Grundschule feiert ein großes,
von den Eltern gestaltetes Schulfest Oktober 1994 Der Rat der Stadt Goslar lehnt eine weitere Erhöhung der
Zuschüsse zur Erweiterung der Friedhofs“kapelle“ ab
Das Backhaus
SIEMER aus Osterwieck eröffnet am 27. Oktober Auf dem Stadtweg 1a eine
Backwaren-Verkaufsstelle mit der neuen Technik, Brötchen erst unmittelbar
vor dem Verkauf zu backen November 1994
Ewald Linde feiert am 1. November seinen 80. Geburtstag und hat als Gast seine 98-jährige Mutter dabei Im Bebauungsplan 308 für die
ehemalige Kleinsthofsiedlung „füllen“ sich die „Lücken“, es entstehen 16
neue Häuser Im Dorf selbst wird ebenfalls
gebaut: Grubenweg (Lormann), Paterhof (Teichert/Giesecke), Weißer Weg
(Joachim Miehe), Finkenweg (Kramer), Nordwinkel (Peters), Wasserstraße
(Beims und Gutsche-Franck) Die Kirchengemeinde führt wieder
eine Kilianswoche durch Die St. Kilianskirche erlebt ein
Konzert des Gospelchores aus Lutter Unter der Leitung von Miriam
Klapproth Dezember 1994
Eine Erweiterung des Hahndorfer Kindergartens ist nach Auffasung der Eltern dringend erforderlich Claudia Albrecht, in Hahndorf groß
geworden und inzwischen renomierte Diplom-Designerin, erhält
den mit DM 3000.- dotierten Förderpreis der Stadt Goslar In einem Sechs-Familien-Haus in
der Sudermannstraße brennt eine Wohnung aus 1994 Die Poststelle Hahndorf hat veränderte
Öffnungszeiten: Montags bis freitags nachmittags, samstags vormittags Der Kindergarten erhält eine
Geldspende für Orff’sche Musikinstrumente Die St. Kiliansgemeinde bekommt
zwei neue Paramente (grün und violett), gestaltet von Elke Schmidt Anlässlich der 50. Wiederkehr des
Endes des II. Weltkrieges befasst sich die Jugendgruppe der
Kirchengemeinde mit einem Stück NS-Vergangenheit unseres Raumes (Außenlager Buchenwald) Im Mai wird die Spar-
und Darlehenskasse an der Jerstedter Straße erneut überfallen; der Täter
flüchtet ohne Beute und wird wenige Tage später gefasst Der SV Hahndorf feiert im Sommer mit einer Sportwoche sein 75-jähriges
Bestehen, in einem Freundschaftsspiel ist
die sechs Klassen höher spielende Regionalliga-Mannschaft von Eintracht
Braunschweig zu Gast und gewinnt standesgemäß 13:0 Zum 30. Juni hat Hermann Giesecke
seine vom Vater übernommene Bau- und
Möbeltischlerei auf der Försterbergstraße 2 aufgegeben und damit auch das damit verbundene
Bestattungsinstitut An der Grundschule Hahndorf werden
am 5. August 15 Kinder, davon 10 Mädchen, eingeschult; zugleich nimmt die Lehrerin Astrid
Nitsch ihren Dienst auf, die ab Dezember Nachfolgerin der
vorzeitig in Pension gegangenen Irmingard Keune wird Bei einem bundesweit
ausgeschriebenen Fremdsprachenwettbewerb für den Sekundarbereich I wird
Matthias Burghardt (Finkenweg 12), u.a. Organist der Kirchengemeinde , als Dohm-Gymnasiums Landessieger in
Englisch Mit einer Sportwoche im September
feiert der RC Germania Hahndorf sein 90-jähriges Bestehen Vier Einbrüche in einer Nacht in
Hahndorf muss die Polizei im September registrieren Die Schulwegsicherung
auf dem Stadtweg im Einmündungsbereich des Wiesenwegs ist erneut seit
Wochen Dauerbrenner bei den Eltern der Grundschule Die 1. TT-Herrenmannschaft des SV Hahndorf spielt im 2.
Jahr in der Oberliga, der vierthöchsten
Spielklasse Die 1. Herrenmannschaft der
Radballer des RC Germania spielt in der neuen Saison
wieder in der 1. Bundesliga Der Gesangverein Hahndorf
veranstaltet im Oktober sein drittes „Hahndorfer Sonntagskonzert“ in
der vollbesetzten Mehrzweckhalle Das „Jägerstübchen“ am Mittelring
wagt unter neuer Leitung einen neuen index Für den Stadtbusverkehr geben die
Stadtwerke Goslar ein „Stadtteil-Info“ heraus Im November tagt der Rat der Stadt
Goslar in der Mehrzweckhalle, die die verkehrsberuhigende
Mittelinsel auf dem Stadtweg wird nicht gebaut Hahndorf ist in das
Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden Auf dem Stadtweg sind an zwei
Häusern (Nr. 17 und Nr. 18, Lüddecke und W. Miehe)
Erweiterungsbauten vorgenommen worden, im Nordwinkel (=5a, Gralla) ist
ein neues Haus gerichtet worden Februar 1996 Seit 20 Jahren gibt die St. Kiliansgemeinde ihren
Gemeindebrief heraus Ostern 1996 In der Nacht von Sonntag auf Montag werden auf dem
Friedhof 40 Gräber verwüstet April 1996 Flächenbrand auf dem Försterberg, ausgelöst durch
zwei Kinder Die 90-jährige Wilhelmine Reuter
wird für 50 Jahre Mitgliedschaft Arbeiterwohlfahrt (AWO) geehrt Juni 1996 Stefan Eggers & Thomas Düerkop gründen eine Bau-
und Möbeltischlerei auf dem Stadtweg Stadtbrandmeister Manfred
Oppermann wird verabschiedet Mit Beginn der Sommerferien
schließt der Hahndorfer Kinderkreis – letzte in seiner Art im Landkreis
Goslar – nach einem Vierteljahrhundert - für immer
seine Pforten In den Sommerferien wird der
Parkett-Fußboden der Mehrzweckhalle Abgeschliffen und neu versiegelt September 1996
Der Arbeitskreis „Dorferneuerung“ wird gegründet Dezember 1996
Durch eine Privatinitiative wird auf dem Platz vor der Sparkasse ein Weihnachtsbaum
aufgestellt und vom Kindergarten geschmückt Januar 1997 Zwei Hahndorfer Gymnasiasten (Maren Hoffmann und
Björn Borrmann)berichten über die lokale Presse
von ihren Erlebnissen als Austauschschüler in Australien Beim Wohnungsbrand am 11.
Januar auf dem Stadtweg Nr. 3 kommt ein 31-jähriger Mann ums
Leben Juni 1997
Der Fanfarenchor der
Ortsfeuerwehr besteht 25 Jahre Die Ausstellung des
Arbeitskreises Dorferneuerung in der Zweigstelle Hahndorf der Stadtsparkasse wird
eröffnet Juli 1997 Die Vereinsvorsitzenden Hahndorfs besuchen das
Pressehaus der Goslarschen Zeitung Tatjana Weidemann eröffnet „Im
Kirchenholze“ ihr Blumengeschäft „Sunflower“ September 1997 Aus der „Kleinen Kneipe“ ist die Gaststätte „Zorbas“
geworden November 1997
Nach dem Tod des letzten Besitzers Ernst-August Miehe wird für das fast
hundertjährige Holzbauunternehmen am Stadtweg der Konkurs angemeldet; der ‚Zimmerplatz‘
verschwindet aus dem Dorfbild Dezember 1997 Bei Schneeglätte rutscht auf der Försterbergstraße 6 ein
LKW-Zug in den Zaun und bleibt einen Meter
vor der Hauswand stehen Die Rundbank an der Linde bei der
Kirche und das Ortseingangsschild am Stadtweg sind nach Einspruch
wieder aufgestellt worden 1998 März Mit einer erfolgreichen
Unterschriftenaktion (= rd. 800 Unterschriften!)
wehren sich die Hahndorfer erfolgreich gegen die Schließung der Poststelle. Juli Die
„Hahndorfer Eiche“ (abgestorben) muss Sicherheitsgründen gefällt werden. November In der ‚Kleinsthofsiedlung‘
wird an der Ecke Gartenstraße/Vierbergestraße der Spielplatz eingeweiht. Wolfgang
Janz erhält aus der Hand des Oberkreisdirektors Dr.
Axel Saipa das Bundesverdienstkreuz am Bande. Dezember Am Mittwoch, den 16. Dezember wird die
„Hahndorfer Eiche“ neu
gepflanzt (= sie ist bereits mehr als 5 m groß). Zur
Entwicklung des Dorferneuerungsplanes ist der Arbeitskreis
Dorferneuerung im abgelaufenen Jahr zu
mehreren Sitzungen zusammengekommen. 1999 Juni Das „Hahndorfer
Sonntagskonzert“ des Hahndorfer Gesangvereins
im 115. Jahr seines Bestehens ist eine „musikalische
Reise durch Europa“ mit 26 Stationen. Der
Kindergarten erhält auf seinem Gelände vom Goslarer Rotary-Club eine Gocart-Bahn. Juli Im Baugebiet Hahndorf-Nord I „In den Schlagäckern“ entstehen die ersten Häuser. Auf
dem Stadtweg entstehen neben dem Haus Nr. 25 und auf dem
Gelände des ehemaligen „Zimmerplatzes“ zwei kleine Lückenbebauungs-Baugebiete
(4 und 7 Parzellen), ‚Astrid-Lindgren-Weg‘,
‚Else-Miehe-Weg‘; August Der Hahndorfer Kai Stietenroth
bricht zusammen mit einem Studienfreund
zu seiner Motorradreise quer durch Asien nach Sydney
in Australien (40 000 km) zu den Olympischen Spielen auf.
Er wird darüber in der Presse berichten. September Das Blumenstudio “Sunflower“ wird in der
Jerstedter Straße(zentrale Lage) wiedereröffnet. November
Der Goslarer Landtagsabgeordnete
Sigmar Gabriel wird neuer Niedersächsischer Ministerpräsident. Dezember Hahndorf feiert die Jahreswende
1999/2000 unter dem Motto „Der
Hahn im Dorf“ in der Mehrzweckhalle.
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